DIE TESTER

Electricar-Leserwahl 2026: Das sind die beliebtesten Marken der Elektromobilität in Österreich

Teilnehmer: 840
Abgegebene Stimmen:
32.298
Tester:
Lukas Wenzel-Horner
Aufruf zur Umfrage: 
electricar 4/2026 (Print) und electricar-magazin.de // 22.06.2026 bis 12.07.2026

Elektromobilität ist längst mehr als die Frage nach dem passenden Auto. Wer elektrisch fährt, entscheidet sich zusätzlich für eine Wallbox, einen Ladetarif, eine Versicherung, oft auch für ein Balkonkraftwerk oder ein Dienstrad. Genau diese Breite bildet die Leserwahl von electricar und DIE TESTER ab.

Aufgerufen zur Abstimmung haben wir in der Printausgabe electricar 4/2026, über electricar-magazin.de und über die Kanäle von DIE TESTER. Vom 22. Juni bis zum 12. Juli 2026 konnten Leserinnen und Leser in 26 Kategorien ihre Favoriten nennen. Für Österreich wurde separat abgestimmt, weil sich Anbieterlandschaft und Ladeinfrastruktur deutlich vom deutschen Markt unterscheiden.

Top 5 Ergebnisse der Leserwahl Elektromobilität 2026 in Österreich im Überblick

Platz 1: Bosch eBike Systems, 71,43 %
Beliebtester E-Bike-Antrieb und zugleich der höchste Stimmenanteil aller 26 Kategorien.

Platz 2: KTM, 60,00 %
Beliebteste E-Bike-Marke, mit großem Abstand vor Cube mit 14,29 %.

Platz 3: JobRad Österreich, 54,29 %
Beliebtestes Dienstrad-Leasing, vor FIRMENRADL mit 31,43 %.

Platz 4: willhaben, 54,29 %
Beliebteste E-Gebrauchtwagen-Plattform, punktgleich mit dem Dienstrad-Sieger und vor AutoScout24.at mit 48,57 %.

Platz 5: ÖAMTC easy way 48,57 % (E-Auto-Abo) / Continental 48,57% (Reifenhersteller)
Beliebtestes E-Auto-Abo, vor INSTADRIVE mit 34,29 %. / Beliebtester Reifenhersteller, vor Michelin mit 28,6%.

Die Ergebnisse im Detail

Die 26 Kategorien sind nach Themenblöcken gegliedert. Ausgewiesen sind je Kategorie die Plätze 1 bis 5 mit absoluter Stimmenzahl und Stimmenanteil.

E-Autos und leichte Nutzfahrzeuge

Skoda prägt das Fahrzeugergebnis. Die Marke gewinnt die europäischen Hersteller mit 28,57 %, die SUV mit 22,02 % und die Familienfahrzeuge mit 28,57 %. BMW folgt in den ersten beiden Kategorien mit 22,86 % und 20,00 %, Volkswagen kommt bei den europäischen Marken auf 20,00 %.

Bei den asiatischen Herstellern liegen BYD mit 43,21 % und Hyundai mit 42,86 % nur drei Stimmen auseinander, Kia folgt mit 28,57 %. Auch die Kategorie der Kompakt- und Stadtfahrzeuge fällt eng aus: Fiat erreicht 20,71 %, Opel 20,00 %, Volkswagen 17,74 %, BYD 17,50 % und Skoda 17,38 %.

Beim innovativsten Hersteller nennen 34,29 % der Teilnehmer BYD, Tesla folgt mit 25,71 % vor BMW mit 17,14 %. Bei den E-Transportern und leichten Nutzfahrzeugen führt Mercedes-Benz Vans mit 25,71 % vor MAN mit 20,00 % und Ford Pro mit 17,86 %.

Laden zu Hause

Beim Laden zu Hause zeigt sich eine Aufteilung zwischen zwei Herstellern. Die stationäre Wallbox gewinnt KEBA mit 40,00 % vor go-e mit 34,29 %, bei der mobilen Ladelösung dreht sich das Verhältnis: go-e kommt auf 42,86 %, NRGkick folgt mit 22,86 %.

Am engsten ist die Kategorie der smarten Ladelösungen für PV-Überschuss und bidirektionales Laden. go-e erreicht 23,81 %, Fronius 22,86 % und KEBA 20,00 %. Fronius ist zusätzlich mit dem Wattpilot bei den stationären und den mobilen Wallboxen in den Top 5 vertreten.

Laden unterwegs

ÖAMTC ePower gewinnt alle drei Kategorien rund um das Laden unterwegs: die Ladeinfrastruktur mit 34,29 %, die Ladekarte mit 31,43 % und den Ladepark mit 37,14 %. Bei den Ladeparks folgt SMATRICS mit 34,29 % dicht dahinter.

Dahinter verteilt sich das Feld breit. Bei der Ladeinfrastruktur liegen Tesla Supercharger mit 20,00 %, EVN mit 17,74 % und SMATRICS mit 17,62 % eng beieinander. Bei den Ladekarten kommen Wien Energie Tanke auf 16,67 % und da emobil auf 15,36 %, In der Kategorie Ladekarte/Lade-App erreicht EnBW mobility+ als einziger deutscher Anbieter mit 14,29 Prozent einen Top-5-Platz.

Energie, Prämien und Eigenstrom

Beim Autostrom liegt VERBUND mit 25,71 % vorn, aWATTar folgt mit 20,00 % und die oekostrom AG mit 14,29 %. Bei der ePrämie, dem österreichischen Pendant zur THG-Quote, ist das Feld enger: INSTADRIVE erreicht 23,45 %, VERBUND 22,86 % und ÖAMTC ePrämie 20,00 %.

Balkonkraftwerke gehen an Anker SOLIX mit 31,43 %, Green Solar folgt mit 20,00 % und Hoymiles mit 14,29 %. Damit liegt der Spitzenwert dieser Kategorie deutlich unter jenem der Ladehardware.

Services rund ums E-Auto

Bei der Versicherung entfallen 25,60 % der Stimmen auf die Allianz, Generali folgt mit 20,83 %, Wiener Städtische mit 17,14 % und UNIQA mit 16,67 %. Das Feld ist damit die am gleichmäßigsten verteilte Service-Kategorie.

Im Abo-Segment kommt ÖAMTC easy way auf 48,57 %, INSTADRIVE folgt mit 34,29 %. Für den Service setzen die Teilnehmer überwiegend auf den Hersteller: 45,71 % nennen markengebundene Vertragswerkstätten, die ÖAMTC Stützpunkte folgen mit 31,43 %, die ARBÖ Prüfzentren mit 14,29 %.

Bei den Reifen führt Continental mit 48,57 % vor Michelin mit 28,57 %, Bridgestone und Goodyear liegen mit je 22,86 % gleichauf. Der Gebrauchtwagenmarkt bleibt zweigeteilt: willhaben erreicht 54,29 %, AutoScout24.at kommt auf 48,57 %.

Zweirad, Flotte und Branche

Das Zweirad liefert die deutlichsten Ergebnisse der Befragung. Bosch eBike Systems erreicht bei den Antrieben 71,43 %, Yamaha folgt mit 14,29 %. Bei den E-Bike-Marken kommt KTM auf 60,00 %, Cube auf 14,29 % und Fischer auf 13,45 %.

Im Dienstrad-Leasing entfallen 54,29 % der Stimmen auf JobRad Österreich, FIRMENRADL folgt mit 31,43 %. Bei den Flotten- und Fuhrparkdienstleistern führt Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement mit 31,43 % vor der Porsche Bank mit 28,57 %.

Bei den Veranstaltungen liegt die Vienna Autoshow mit 31,43 % vorn, die e-Mobility Play Days in Spielberg folgen mit 25,60 %. Die IAA Mobility in München erreicht 20,00 % und zeigt, dass auch Messen außerhalb Österreichs im Blick der Leserschaft stehen.

Auswertung und Einordnung

Das österreichische Ergebnis unterscheidet sich in mehreren Kategorien deutlich vom deutschen. Besonders sichtbar wird der Unterschied bei den Mobilitätsclubs: Angebote des ÖAMTC gewinnen vier Kategorien – Ladeinfrastruktur, Ladekarte, Ladepark und E-Auto-Abo. Zusätzlich erreicht der ÖAMTC vordere Platzierungen bei Werkstätten, ePrämie (THG-Quote) und Gebrauchtwagenplattformen. 

Bei den Fahrzeugherstellern verteilen sich die Stimmen breiter als in allen anderen Blöcken. Der höchste Wert liegt bei 43,21 % für BYD, bei den Kompakt- und Stadtfahrzeugen sowie bei den Transportern trennen die ersten fünf Plätze weniger als zehn Prozentpunkte. Skoda gewinnt drei dieser Kategorien, ohne dabei über 28,57 % zu kommen.

Die höchsten Stimmenanteile entstehen dort, wo wenige Anbieter den Markt besonders stark prägen. E-Bike-Antriebe, E-Bike-Marken, Dienstrad-Leasing und Gebrauchtwagenplattformen erreichen Werte über 54 %. Auffällig ist außerdem, wie präsent heimische Anbieter sind. VERBUND, SMATRICS, EVN, Wien Energie, willhaben und FIRMENRADL stehen in ihren Kategorien auf vorderen Plätzen.

Häufige Fragen zur Leserwahl Elektromobilität 2026 in Österreich

Wie viele Leser haben abgestimmt?

An der Leserwahl in Österreich haben 840 Teilnehmer mitgemacht und 32.298 Stimmen abgegeben, verteilt auf 26 Kategorien. Der Abstimmungszeitraum lief vom 22. Juni bis 12. Juli 2026.

Welche Marke hat den höchsten Stimmenanteil erreicht?

Bosch eBike Systems kommt bei den E-Bike-Antrieben auf 71,43 % und damit auf den höchsten Wert aller Kategorien. Es folgen KTM mit 60,00 % bei den E-Bikes sowie JobRad Österreich und willhaben mit je 54,29 %.

Wer gewinnt bei den E-Autoherstellern?

Skoda führt bei den europäischen Marken mit 28,57 %, bei den SUV mit 22,02 % und bei den Familienfahrzeugen mit 28,57 %. BYD gewinnt die asiatischen Marken mit 43,21 % und die Kategorie innovativster Hersteller mit 34,29 %, Fiat liegt bei den Kompakt- und Stadtfahrzeugen mit 20,71 % vorn.

Welche Anbieter führen beim Laden?

Zu Hause gewinnt KEBA die stationäre Wallbox mit 40,00 %, go-e die mobile Ladelösung mit 42,86 % und die smarte Ladelösung mit 23,81 %. Unterwegs führt ÖAMTC ePower bei Ladeinfrastruktur mit 34,29 %, Ladekarte mit 31,43 % und Ladepark mit 37,14 %.

Wie wurde ausgewertet?

Die Abstimmung lief ausschließlich online. Mehrfachnennungen waren möglich, weil Teilnehmer je nach Nutzungserfahrung mehrere Kategorien beantworten konnten. Der Stimmenanteil gibt an, wie viele der 840 Teilnehmer eine Marke genannt haben.

Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland?

Nein. Für Deutschland wurde separat abgestimmt und separat ausgewertet, die Ergebnisse erscheinen als eigener Test auf dietester.de.

So haben wir getestet:

Die Leserwahl wurde ausschließlich online durchgeführt. Der Aufruf zur Teilnahme lief in der Printausgabe electricar 4/2026, online über electricar-magazin.de/leserstimmen-2026-aufruf sowie über die Kanäle von DIE TESTER. Berücksichtigt wurden nur Stimmen aus dem Zeitraum vom 22. Juni 2026 bis zum 12. Juli 2026, 23:59 Uhr.

Insgesamt nahmen 840 Personen an der Leserwahl teil. Abgestimmt wurde in 26 Kategorien. Die Teilnehmer mussten nicht jede Kategorie beantworten und konnten innerhalb einer Kategorie mehrere Marken oder Anbieter auswählen. Insgesamt wurden über alle Kategorien hinweg 32.298 Einzelnennungen abgegeben

Die Auswertung erfolgte nach dem Anteil an allen 840 Teilnehmern. Der ausgewiesene Prozentwert gibt somit an, wie viele Teilnehmer die jeweilige Marke beziehungsweise den jeweiligen Anbieter ausgewählt haben. Da innerhalb der Kategorien Mehrfachnennungen möglich waren, können sich die Prozentwerte einer Kategorie auf mehr als 100 Prozent summieren.

Veröffentlicht werden in jeder Kategorie die fünf Marken oder Anbieter mit den meisten Nennungen. Der Erstplatzierte erhält die Auszeichnung als Sieger der jeweiligen Kategorie der electricar-Leserwahl 2026.

Die Umfrage bildet die Wahrnehmung der Leserschaft von electricar und DIE TESTER ab. Sie ist keine repräsentative Bevölkerungsumfrage und enthält keine Messwerte aus einem Labor- oder Praxistest.

Bildquellen: Shutterstock, Hersteller

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Die beliebtesten Marken 2026 – Elektromobilität in Österreich