DIE TESTER
Das größte Glasfasernetz 2026 | Österreich · Testdatum: 17.07.2026
KriteriumA1 Telekom Austria Aktiengesellschaft (Größtes Glasfasernetz)Alpen Glasfaser GmbHBreitband Oberösterreich Infrastruktur GmbHEnergie AG Oberösterreich Vertrieb GmbHHutchison Drei Austria GmbHINFOTECH EDV-Systeme GmbHInnsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaftkabelplus GmbHMASS Response Service GmbHNiederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft mbHnöGIG Phase Zwei GmbHöGIG Fiber GmbHSalzburg AG für Energie, Verkehr und TelekommunikationT-Mobile Austria GmbHtirolnet gmbhWIEN ENERGIE GmbH
SiegelSiegel (https://www.dietester.de/preise-lizenzen)
Zum Anbieterhttps://www.a1.net/internet/glasfaser-tarifehttps://www.alpenglasfaser.athttps://www.bbooe.athttps://www.energieag.athttps://www.drei.athttps://www.infotech.athttps://www.ikb.athttps://www.kabelplus.athttps://www.massresponse.comhttps://www.noegig.athttps://www.noegig.athttps://www.oegig.athttps://www.salzburg-ag.athttps://www.magenta.athttp://tirolnet.comhttps://www.wienenergie.at
Anzahl aktiver Anschlüsse31,01 %k.A.k.A.5,44 %2,92 %2,64 %2,70 %5,71 %7,65 %k.A.k.A.k.A.k.A.2,19 %2,76 %2,96 %
Anzahl potenziell versorgbarer Anschlüsse29,39 %4,65 %5,78 %k.A.k.A.k.A.3,40 %2,66 %k.A.2,02 %4,97 %4,56 %6,96 %k.A.k.A.9,13 %

Das größte Glasfasernetz 2026 | Österreich

Die führenden FTTH-Anbieter im Vergleich

Das größte Glasfasernetz Österreichs betreibt 2026 die A1 Telekom Austria Aktiengesellschaft: 31,01 % Marktanteil bei den aktiven und 29,39 % bei den potenziell versorgbaren FTTH-Anschlüssen (RTR, Q4/2025). Dahinter folgen MASS Response (7,65 %) bei den aktiven bzw. WIEN ENERGIE (9,13 %) bei den potenziell versorgbaren Anschlüssen. Kein anderer der 16 Anbieter erreicht in einer Kategorie einen zweistelligen Marktanteil.

Test aktualisiert am: 17.7.2026

Testzeitraum

Juli 2026

Smartphone

Veröffentlichung: SMARTPHONE Ausgabe 4/26

Der Tester

Lukas Wenzel-Horner

Größtes Glasfasernetz

A1 Telekom Austria Aktiengesellschaft

A1 Telekom Austria Aktiengesellschaft

Zum Anbieter

Ein Markt, zwei Blickwinkel

Der österreichische Glasfasermarkt ist kein Duell zweier Konzerne, sondern ein Nebeneinander sehr unterschiedlicher Akteure: ein bundesweiter Telekom-Anbieter, Landesenergieversorger, kommunale Infrastrukturgesellschaften und spezialisierte Regionalanbieter. Auch Mobilfunkanbieter wie Hutchison Drei Austria und T-Mobile Austria tauchen in der FTTH-Statistik auf. Wer hier vorne liegt, entscheidet sich an zwei Fragen: Wie viele Kunden surfen bereits über das eigene Glasfasernetz, und wie viele Haushalte könnten es, wenn sie wollten?

Genau diese beiden Kategorien weist der RTR Internet Monitor aus. Die Anzahl aktiver Anschlüsse misst die tatsächliche Nutzung, die Anzahl potenziell versorgbarer Anschlüsse den Stand des Netzausbaus. Ein Anbieter kann in einer Kategorie stark und in der anderen kaum sichtbar sein: Infrastrukturgesellschaften verlegen Leitungen, verkaufen aber teils keine eigenen Endkundenprodukte, während reine Vertriebsgesellschaften Kunden auf fremden Netzen versorgen.

Hier wird bereits gesurft

Bei den aktiven FTTH-Anschlüssen, also jenen, die Kunden tatsächlich gebucht haben und nutzen, führt die A1 Telekom Austria Aktiengesellschaft das Feld mit 31,01 Prozent an. Damit läuft fast jeder dritte aktive Glasfaseranschluss des Landes über A1. Der Abstand zur Konkurrenz ist beträchtlich: Mit 7,65 Prozent erreicht die zweitplatzierte MASS Response Service GmbH nicht einmal ein Viertel des Anteils von A1.

Dahinter folgen kabelplus mit 5,71 Prozent und die Energie AG Oberösterreich Vertrieb GmbH mit 5,44 Prozent. Das restliche Feld liegt eng beisammen: WIEN ENERGIE (2,96 Prozent), Hutchison Drei Austria (2,92 Prozent), tirolnet (2,76 Prozent), die Innsbrucker Kommunalbetriebe (2,70 Prozent), INFOTECH (2,64 Prozent) und T-Mobile Austria (2,19 Prozent) trennen weniger als ein Prozentpunkt. Auf die fünf größten Anbieter entfallen zusammen 52,76 Prozent aller aktiven FTTH-Anschlüsse, mehr als die Hälfte des Marktes.

Top 5 FTTH-Anbieter in Österreich 2026 im Überblick

  • A1 Telekom Austria Aktiengesellschaft: 31,01 %
  • MASS Response Service GmbH: 7,65 %
  • kabelplus GmbH: 5,71 %
  • Energie AG Oberösterreich Vertrieb GmbH: 5,44 %
  • WIEN ENERGIE GmbH: 2,96 %

Wo die Glasfaser schon liegt

Die zweite Kategorie zeigt, wie weit der Ausbau tatsächlich fortgeschritten ist. Potenziell versorgbare Anschlüsse sind Haushalte und Betriebe, an denen die Glasfaser bereits anliegt, unabhängig davon, ob dort schon ein Vertrag abgeschlossen wurde. Auch hier steht A1 mit 29,39 Prozent an der Spitze.

Interessant wird es dahinter: WIEN ENERGIE erreicht mit 9,13 Prozent den zweiten Platz, obwohl das Unternehmen bei den aktiven Anschlüssen nur 2,96 Prozent hält. Ein ähnliches Bild zeigt die Salzburg AG mit 6,96 Prozent Ausbauanteil ohne ausgewiesenen Wert bei den aktiven Anschlüssen. Die Landesgesellschaften und Infrastrukturbetreiber bauen also deutlich mehr Netz, als sie derzeit selbst vermarkten. Für Konsumenten heißt das: In vielen Regionen liegt die Leitung längst vor der Tür, genutzt wird sie noch nicht.

Mit der Breitband Oberösterreich Infrastruktur GmbH (5,78 Prozent), der nöGIG Phase Zwei GmbH (4,97 Prozent), Alpen Glasfaser (4,65 Prozent) und der öGIG Fiber GmbH (4,56 Prozent) folgen weitere Gesellschaften, deren Kerngeschäft der Netzausbau ist. Sie stellen ihre Netze in der Regel Vertriebspartnern zur Verfügung, statt selbst als Internetanbieter aufzutreten.

Top 5 nach potenziell versorgbaren FTTH-Anschlüssen (Q4/2025)

  • A1 Telekom Austria Aktiengesellschaft: 29,39 %
  • WIEN ENERGIE GmbH: 9,13 %
  • Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation: 6,96 %
  • Breitband Oberösterreich Infrastruktur GmbH: 5,78 %
  • nöGIG Phase Zwei GmbH: 4,97 %

FTTH kurz erklärt

FTTH steht für „Fiber to the Home“: Die Glasfaserleitung reicht bis in die Wohnung beziehungsweise bis zum Anschluss des Nutzers. Das unterscheidet die Technologie von FTTB (Fiber to the Building), bei der die Glasfaser nur bis zum Gebäude reicht und die letzten Meter über andere Leitungen geführt werden, sowie von FTTC (Fiber to the Curb), bei der sie an der nächstgelegenen Verteilstelle endet.

Der durchgehende Glasfaserweg bringt drei Vorteile: hohe Datenraten auch bei vielen gleichzeitigen Nutzern, geringe Störanfälligkeit und eine Netzqualität, die für kommende Anwendungen von Streaming in hoher Auflösung bis Smart Home ausgelegt ist. Wer heute einen FTTH-Anschluss bekommt, muss auf absehbare Zeit nicht über die Anschlusstechnologie nachdenken.

A1 betreibt das größte Glasfasernetz des Landes

Die RTR-Daten lassen wenig Interpretationsspielraum: Mit 31,01 Prozent bei den aktiven und 29,39 Prozent bei den potenziell versorgbaren Anschlüssen führt die A1 Telekom Austria Aktiengesellschaft beide Kategorien mit klarem Abstand an. Kein anderer Anbieter erreicht in einer der beiden Kategorien einen zweistelligen Marktanteil. Die Auszeichnung „Größtes Glasfasernetz Österreich“ geht daher an A1.

Das Gesamtbild zeigt zugleich, wie viel Bewegung im Markt steckt. Hinter dem Marktführer positionieren sich Energieversorger und Infrastrukturgesellschaften, die vor allem beim Ausbau stark sind. Die Lücke zwischen verlegten und tatsächlich genutzten Anschlüssen bleibt dabei die auffälligste Schwachstelle des heimischen Glasfasermarktes: Ein beachtlicher Teil der bereits errichteten Infrastruktur wartet noch auf Kundschaft.

So haben wir getestet

Grundlage dieses Vergleichs ist der Internet Monitor Jahresbericht 2025 der österreichischen Regulierungsbehörde RTR mit Datenstand Q4/2025. Die RTR erhebt die Zahlen zum festen Breitband als Vollerhebung unter allen Anbietern. Wir haben die dort ausgewiesenen Marktanteile der größten FTTH-Anbieter in zwei Kategorien ausgewertet: Anzahl aktiver Anschlüsse und Anzahl potenziell versorgbarer Anschlüsse.

In den Vergleich aufgenommen wurden alle 16 Anbieter, die der Internet Monitor in mindestens einer der beiden Kategorien unter den größten Anbietern ausweist. Weist die Quelle für einen Anbieter in einer Kategorie keinen Wert aus, kennzeichnen wir dies in der Tabelle mit k. A.. Die Auszeichnung „Größtes Glasfasernetz Österreich“ erhält jener Anbieter, der sowohl bei den aktiven als auch bei den potenziell versorgbaren FTTH-Anschlüssen den höchsten Marktanteil erreicht.

Häufige Fragen zum Glasfasernetz in Österreich

  • Wer hat das größte Glasfasernetz in Österreich? 
    A1 mit 31,01 % (aktive) und 29,39 % (potenziell versorgbare Anschlüsse), RTR Q4/2025.
  • Was bedeutet FTTH?
    Fiber to the Home: Glasfaser bis in die Wohnung (Abgrenzung FTTB/FTTC).
  • Was ist der Unterschied zwischen aktiven und potenziell versorgbaren Anschlüssen?
    tatsächliche Nutzung vs. Stand des Netzausbaus.
  • Wer hat das zweitgrößte Netz? 
    nach aktiven Anschlüssen MASS Response (7,65 %), beim Ausbau WIEN ENERGIE (9,13 %).
  • Woher stammen die Daten?
    RTR Internet Monitor Jahresbericht 2025, Vollerhebung, Datenstand Q4/2025.