DIE TESTER

Handelsketten-Ladenetz- Schnellladestationen 2025 | Deutschland

Laut den neuesten Zahlen der Bundesnetzagentur stehen in Deutschland derzeit 131.373 öffentliche Normalladepunkte und 40.777 Schnellladepunkte zur Verfügung. Die Ladeinfrastruktur verteilt sich auf eine Vielzahl unterschiedlicher Standorte – zunehmend auch auf die Parkflächen großer Einzelhändler. Immer öfter können Kunden also während des Einkaufs ihr E-Auto aufladen. Doch wie sieht das konkret bei Handelsketten? Und welche Kosten fallen dabei an? Wir haben das Ladenangebot mehrerer bekannter Händler unter die Lupe genommen und liefern die Antworten.

Test aktualisiert am: 29.8.2025

Der Tester

Philipp Lumetsberger

6 Handelsketten

6 Handelsketten im Vergleich (Zeitraum: Juli 2025)

Veröffentlichung

Electricar Ausgabe 5/25

Sieger

Für Fahrer von E-Autos lässt sich der Einkauf im Supermarkt, beim Discounter oder im Möbelhaus mittlerweile immer öfter mit einem praktischen Ladestopp kombinieren. Was vor einigen Jahren noch als kostenloser Zusatzservice begann, ist heute ein fester Bestandteil der öffentlichen Ladeinfrastruktur – inzwischen jedoch meist kostenpflichtig. Der Trend ist klar: Zahlreiche Handelsunternehmen in Deutschland investieren gezielt in den Ausbau ihrer Ladeangebote. Mit der wachsenden Professionalisierung steigen allerdings auch die Ansprüche an Technik, Betrieb und Bezahlmodelle. Um den Ladevorgang so bequem wie möglich zu gestalten und die Ladezeiten zu verkürzen, setzen immer mehr Anbieter auf schnelle und leistungsstarke Ladelösungen.

So haben wir getestet

Die Preise für das Laden an Schnell- und Ultraschnellladestationen sowie die verfügbaren Bezahlmöglichkeiten haben wir durch eine Recherche auf den Unternehmenswebseiten bzw. den Webseiten der Ladestationsbetreiber ermittelt. Zusätzlich haben wir die Presseabteilungen der jeweiligen Handelsketten kontaktiert, um aktuelle Angaben zur Gesamtzahl der Filialen, zur Anzahl der Filialen mit Ladestation und zur Gesamtzahl der vorhandenen Ladepunkte zu erhalten. So konnten wir sicherstellen, dass unsere Auswertung auf den neuesten Daten basiert.

Anhand dieser Informationen haben wir zwei Kennzahlen berechnet: die Ladestationsabdeckung (Anteil der Filialen mit Ladestation an der Gesamtzahl) sowie die Ladepunktdichte (durchschnittliche Anzahl der Ladepunkte pro Filiale).

Bei den Zahlungsmethoden haben wir zunächst eine feste Liste an Optionen definiert und anschließend geprüft, ob diese vorhanden sind. Die Bewertung erfolgte mithilfe eines Benotungsschlüssels, bei dem die einzelnen Optionen mit einem Prozentsatz gewichtet wurden.


Für das Gesamtergebnis haben wir folgende Gewichtung zugrunde gelegt:

  • 30% Preis an DC-Ladestationen
  • 30% Preis an HPC-Ladestationen
  • 10% Bezahlmöglichkeiten
  • 5% Ladestationsabdeckung
  • 5% Ladepunktdichte
  • 20% Anzahl der Ladepunkte

Bewertungsschlüssel für die Zahlungsmethoden:

  • 60% Kreditkarte / EC-Karte / V-Pay / Maestro
  • 10% PayPal
  • 10% Google Pay
  • 10% Apple Pay
  • 4% Lastschrift
  • 4% Ladekarte
  • 2% Lidl Pay